ROAS-Rechner
Return On Ad Spend: nach ROAS, erwartetem Umsatz oder maximalem Budget auflösen. Mit Breakeven-Hinweisen.
ROAS
4,00×
Gesund
$10.000,00 ÷ $2.500,00
- Umsatz
- $10.000,00
- Ausgaben
- $2.500,00
- ROAS
- 4,00×
Die ROAS-Formel
ROAS ist das grobe Werkzeug des Performance-Marketings. Er zeigt Ihnen, wie viel Umsatz jeder Dollar an Werbeausgaben erzeugt hat. Margen bleiben dabei außen vor, was ihn für die Optimierung einzelner Kampagnen nützlich, für Entscheidungen zur Gesamtrentabilität aber irreführend macht.
Breakeven-ROAS nach Bruttomarge
Der Mindest-ROAS, den Sie brauchen, um kein Geld zu verlieren, ist 1 ÷ Ihre Bruttomarge. Alles darunter ist unrentabel, noch bevor Gemeinkosten und variable Kosten berücksichtigt werden.
| Bruttomarge | Breakeven-ROAS | Gesunder Zielwert |
|---|---|---|
| 20% (low-margin retail) | 5.0× | 7–10× |
| 40% (mid-market ecommerce) | 2.5× | 3.5–5× |
| 60% (premium ecommerce, DTC) | 1.67× | 2.5–4× |
| 80% (SaaS, digital products) | 1.25× | 2–3× |
| 95%+ (pure digital) | ~1.05× | 1.5–2.5× |
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Häufig gestellte Fragen
ROAS steht für Return On Ad Spend, den Bruttoumsatz, der pro Dollar Werbung erzielt wird. Ein ROAS von 4× bedeutet, dass Sie $4 für jeden ausgegebenen $1 verdient haben. Er wird üblicherweise als Vielfaches angegeben, manchmal aber auch als Prozentsatz (400%).
Teilen Sie den Anzeigen zugeordneten Umsatz durch die Werbeausgaben. ROAS = Umsatz ÷ Werbeausgaben. Eine Kampagne, die $10.000 Umsatz aus $2.500 Werbeausgaben erzielt hat, hat einen ROAS von 4×. Mit diesem Rechner können Sie die Formel umkehren: nach dem Umsatz auflösen oder nach den maximalen Ausgaben, die einen Ziel-ROAS gerade noch erreichen.
Das hängt ganz von Ihrer Bruttomarge ab. Der Breakeven-ROAS entspricht 1 ÷ Bruttomarge. Ein Unternehmen mit 40% Marge braucht 2,5× ROAS, nur um kostendeckend zu arbeiten; ein SaaS-Anbieter mit 80% Marge braucht nur 1,25×. Die meisten E-Commerce-Unternehmen streben 3–5× ROAS an, um variable Kosten wie Versand, Retouren und Fulfillment einzurechnen.
ROAS misst den Bruttoumsatz pro Werbe-Dollar und lässt Warenkosten, Fulfillment und Gemeinkosten außer Acht. ROI berücksichtigt all diese Kosten und bildet den tatsächlichen Gewinn ab. Eine Kampagne mit 3× ROAS kann nach COGS, Versand und Retouren immer noch Verlust machen. Nutzen Sie ROAS für die Kampagnenoptimierung und ROI für unternehmerische Entscheidungen.
Werbeplattformen nutzen Last-Touch-Attribution (der letzte Klick/View vor der Conversion erhält 100% des Credits). Google Analytics und serverseitige Tools nutzen Multi-Touch-Modelle oder Post-Click-Fenster. Auch die Datenschutzänderungen von iOS 14+ führen dazu, dass ein Teil des von den Plattformen gemeldeten ROAS modelliert und nicht deterministisch ist. Rechnen Sie damit, dass der von den Plattformen gemeldete ROAS die Wahrheit um 20–60% überzeichnet, je nach Kanalmix.
Nein. Ein höherer ROAS bedeutet in der Regel weniger Reichweite. Das Ziel ist es, die Gewinne in Dollar zu maximieren, nicht den ROAS. Ein Kanal mit 2× ROAS bei $100k Ausgaben erzeugt oft mehr Gewinn als ein Kanal mit 5× ROAS bei $10k Ausgaben. Streben Sie den niedrigsten ROAS an, der den Breakeven plus einen Margenpuffer noch übertrifft, und skalieren Sie dann die Ausgaben.